{"id":278,"date":"2018-09-29T16:22:04","date_gmt":"2018-09-29T16:22:04","guid":{"rendered":"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/?page_id=278"},"modified":"2020-12-27T21:43:03","modified_gmt":"2020-12-27T21:43:03","slug":"musterseite-10","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/?page_id=278","title":{"rendered":"29. September &#8211; Von Gonder nach Debark, nahe dem Simien Gebirge"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-272\" src=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Gonder-Aksum-1.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"559\" srcset=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Gonder-Aksum-1.jpg 900w, http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Gonder-Aksum-1-300x186.jpg 300w, http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Gonder-Aksum-1-768x477.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/?page_id=280\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-95\" src=\"http:\/\/burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Union-Jack-300x150.png\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"84\"><\/a>Am Morgen haben wir uns von Christina und Daniel verabschiedet, die mit dem Flugzeug nach Mekele aufbrechen.<\/p>\n<p>Dann kommt auch unser Fahrer und es geht los, Richtung Norden, nach Debark. Die Strecke steigt nach etwa 40 km nicht steil, aber stetig an, wir erreichen irgendwann 2950 m. Dann geht es auf einer Hochebene mal rauf und mal runter.<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfe wird ab und zu unterbrochen von kleineren D\u00f6rfern, manchmal ist der Samstags-Markt in vollem Gange, aber \u00fcberall gehen Menschen an der Landstra\u00dfe entlang ihrem Ziel entgegen &#8211; mit dem charakteristischen Stock \u00fcber den Schultern und eingeh\u00e4ngten Armen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-275\" src=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Mann_m_Stock-1.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"584\" srcset=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Mann_m_Stock-1.jpg 900w, http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Mann_m_Stock-1-300x195.jpg 300w, http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Mann_m_Stock-1-768x498.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Die allermeisten H\u00e4user sind in traditioneller Bauweise errichtet: Ein Geviert von st\u00e4rkeren H\u00f6lzern wird mit schlanken Stangen (von Eulalyptusb\u00e4umen) ausgef\u00fcllt. Dann werden die W\u00e4nde nach und nach mit einem Gemisch aus Stroh und Lehm oder einfach Matsch ausgef\u00fcllt und h\u00e4ufig zum Schluss mit Kuhdung bestrichen. Doch viele Behausungen sind \u00fcber die Verkleidung mit Stangen noch nicht herausgekommen. Dach und Eingangst\u00fcr besteht inzwischen meist aus Wellblech.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-273\" src=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Haus_ET.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Haus_ET.jpg 900w, http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Haus_ET-300x200.jpg 300w, http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Haus_ET-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Die Landschaft wandelt sich, es ist eine wundersch\u00f6ne Hochebene, \u00fcberall bl\u00fchen gelbe Blumen, die man auch \u00fcberall in den Ortschaften sieht &#8211; es m\u00fcssen Verbenen und eine K\u00f6nigskerzenart sein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-274\" src=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Landschaft-1.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Landschaft-1.jpg 900w, http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Landschaft-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Landschaft-1-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Schlie\u00dflich erreichen wir die Stadt Debark. Ein Ort mit vielleicht 50 000 Einwohnern. Wir steuern die Wolya Lodge an. Ein \u00c4thiopier mit italienischem \u201eMigrationshintergrund\u201c betreibt dort seit einem Jahr eine kleine Unterkunft. Die Zimmer sind sehr einfach, zwei Betten, ein Stuhl. Unser Gastgeber berichtet, dass er die Lodge im September vergangenen Jahres \u00fcbernommen habe. Er hat schon einiges gemacht &#8211; aber es noch viel n\u00f6tig! Jedenfalls beschlie\u00dfen wir, dort zu bleiben, denn es ist sauber, der Gastgeber ist freundlich und es besteht keine Notwendigkeit, in die &#8211; wahrscheinlich \u00fcberteuerte &#8211; Simien Lodge zu gehen, die f\u00fcr ein Doppelzimmer 210 USD haben will.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-277\" src=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Schild_SMNP.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"590\" srcset=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Schild_SMNP.jpg 900w, http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Schild_SMNP-300x197.jpg 300w, http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Schild_SMNP-768x503.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Dann fahren wir zum Park-Headquarter. Es ist noch geschlossen und der Fahrer Haile schl\u00e4gt vor, einen traditionellen Kaffee zu nehmen. Wir setzen uns in die Runde und gleich spricht uns einer der jungen M\u00e4nner um uns herum auf Deutsch an. Wir fragen nach, woher er so gut deutsch spricht. Er habe drei Monate einen Kursus besucht. Daf\u00fcr spricht er wirklich gut. Es stellt sich heraus &#8211; er ist Guide und ,eins gibt das andere &#8211; er macht uns ein Angebot f\u00fcr zwei einhalb Tage &#8211; er will 225 Euro f\u00fcr alles (er als F\u00fchrer, den Scout, das ist ein bewaffneter Begleiter, der bei Parkbesuchen obligatorisch ist, und den Parkeintritt). Das ist schon wirklich sehr teuer! Nach einigem hin und her begleitet er uns zum Park-Hauptquartier, das mittlerweile wieder ge\u00f6ffnet hat. Er zeigt auf einem Diorama, wo man wandern kann. Annette besonders beharrt darauf, dass 225 viel zu viel sei. Schlie\u00dflich geht er auf 140 runter &#8211; und nachdem wir beschlie\u00dfen, dass das f\u00fcr zweieinhalb Tage immer noch viel zu viel sei, einigen wir uns auf 100 Euro oder 3200 Birr f\u00fcr zwei Tage.<br \/>\nGesche, der Guide, bezahlt mit unserem Geld den Parkeintritt und den Scout f\u00fcr zwei Tage. Die Quittung beh\u00e4lt er, er m\u00fcsse den Scout noch besorgen und bringe sie dann am Morgen mit.<\/p>\n<p>Annette ist emp\u00f6rt \u00fcber den hohen Preis. Und tats\u00e4chlich &#8211; auch der \u00e4thiopische Gastgeber der Lodge meint, dass die 2050 Birr f\u00fcr 2 Tage Guide v\u00f6llig \u00fcberzogen seien. 500 Birr f\u00fcr einen Guide &#8211; das sei immer der Preis gewesen.<\/p>\n<p>Wir beschlie\u00dfen, noch einmal zur\u00fcck zu fahren und den Wucher nicht mit uns machen zu lassen. Der Gastgeber gibt uns seinen Angestellten mit, der uns unterst\u00fctzen soll. Als wir nochmal beim Park-B\u00fcro auftauchen, kommt Gesche schon gelaufen. Er gibt die Quittung heraus, verteidigt seinen Preis nochmals, er m\u00fcsse auch Steuern zahlen.<\/p>\n<p>Im Park-B\u00fcro treffen wir einen Mann von der Guides-Assoziation. Er sagt, der offizielle Preis sei 550 Birr und er werde uns einen guten, englisch-sprechenden Guide schicken.<\/p>\n<p>Wir fahren wieder zur\u00fcck &#8211; und tats\u00e4chlich kommt wenig sp\u00e4ter ein junger Mann, sehr freundlich, mit dem wir den morgigen Tag besprechen.<\/p>\n<p>Nun ist es aber heute in jedem Falle nichts mit der geplanten, ersten Wanderung. Statt dessen gehen wir mit dem Angestellten der Lodge einkaufen &#8211; und machen einen sch\u00f6nen Umweg \u00fcber die kleine Anh\u00f6he \u00fcber der Lodge.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-276\" src=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Markt_Debark.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Markt_Debark.jpg 900w, http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Markt_Debark-300x200.jpg 300w, http:\/\/2018.burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Markt_Debark-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Hier wird es \u00fcbrigens ziemlich kalt abends. Wir sitzen in dem einfachen Restaurant und haben uns dick eingepackt.<\/p>\n<p>Morgen wollen wir eine lange Wanderung im Simien-Gebirge machen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/?page_id=294\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-835\" src=\"http:\/\/burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/weiter-300x122.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"69\"><\/a><a href=\"http:\/\/2018.burbankwerner.de\/?page_id=262\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/burbankwerner.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/zur\u00fcck-300x121.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"69\"><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Morgen haben wir uns von Christina und Daniel verabschiedet, die mit dem Flugzeug nach Mekele aufbrechen. Dann kommt auch unser Fahrer und es geht los, Richtung Norden, nach Debark. 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